Kinderkleidung kann giftig sein

Kinder wachsen sehr schnell. Für Sie als Mutter beziehungsweise Vater bedeutet das schnelle Wachstum, das Sie ständig neue Kinderkleidung für Ihren Sohn oder für Ihre Tochter kaufen müssen. Auch wenn Sie noch passende Kleidung von einem älteren Bruder oder größeren Schwester aufbewahrt haben, werden Sie höchstwahrscheinlich nicht drumherum kommen, trotzdem neue Kinderkleidung zu kaufen. Die Winterjacke des großen Bruders ist nicht gerade ein geeignetes Kleidungsstück für die Sommermonate und Hosen verschleißen bei sehr aktiven Jungen sehr schnell, sodass sie nicht an einen jüngeren Bruder weitergegeben werden können. Es ist so gut wie nicht bekannt, das Kinderkleidung unter Umständen schädliche Stoffe enthalten kann. Daher sollte beim Kauf von Kinderkleidung niemals nur auf den Preis, sondern auch auf die Qualität geachtet werden.

Tipps zur Auswahl von Kinderkleidung

  • Beim Kauf neuer Kinderkleidung sollten Sie immer darauf achten, dass die Kleidung strapazierfähig und funktional ist.
  • • Besonders billige Kinderkleidung übersteht meist mehrmaliges Waschen nicht. Hochwertiges Material verliert beim Waschen weder die Form noch verblassen die Farben.
  • Die Auswahl hochwertiger Materialien ist deshalb so wichtig, da Kinderkleidung, die zu besonders günstigen Preisen angeboten wird, häufig Schadstoffe enthält, die sich auch durch mehrmaliges Waschen nicht aus der Kleidung entfernen lassen.
  • Vom Kauf sollten Sie Abstand nehmen, wenn Sie bereits im Geschäft bemerken, dass ein Kleidungsstück auffällig nach Chemie riecht.
  • Wenn Sie sicher sein möchten, dass Sie wirklich schadstofffreie Kinderkleidung erwerben, dann sollten Sie sich für Kleidungsstücke entscheiden, die mit dem “Toxproof-Label” beziehungsweise dem “Ökotex-Standard-Siegel” gekennzeichnet sind. Diese Siegel garantieren, dass in einem Kleidungsstück keine schädlichen Substanzen enthalten sind. Ökologisch und für die Gesundheit unbedenkliche hochwertige modische Kinderkleidung können Sie im Internet unter Amanel zu fairen Preisen bestellen.

Welche Schadstoffe können in Kinderkleidung enthalten sein?

In günstiger Kinderkleidung sind oftmals verschiedene giftige, krebserregende oder allergieauslösende Substanzen enthalten. Kleidung aus Baumwolle, die wegen ihres Anbaus in Monokultur besonders anfällig für den Befall durch diverse Schädlinge ist, wird bis zu der Ernte bis zu 25 Mal mit Pestiziden behandelt. Damit die Baumwolle von Maschinen geerntet werden kann, werden die Pflanzen mit Entlaubungsmitteln besprüht. Durch die Weiterverarbeitung wird der Anteil der enthaltenen schädlichen Stoffe zwar reduziert, aber nicht vollständig entfernt.

Regenkleidung besonders mit Schadstoffen belastet

In Matschhosen, Regenjacken und Stoppersocken sind häufig die meisten giftigen und krebserregenden Substanzen enthalten. Die Fluorchemikalien, mit denen Regenkleidung wasserdicht imprägniert wird, sammeln sich in der Leber des Kindes an. In Tierversuchen konnten Fluorchemikalien als Ursache für Krebs und Missbildungen ermittelt werden. Nicht minder gefährlich sind die sogenannten Weichmacher, die ebenfalls in der Regenkleidung enthalten sein können. Weichmacher werden verdächtigt, die Fortpflanzungsorgane sowie die Nieren und die Leber stark zu schädigen. Obwohl Ihr Kind die Regenkleidung nicht direkt auf der Haut trägt, besteht das Risiko, dass die giftigen Substanzen durch die komplett durchgeweichte Regenkleidung auf die Haut des Kindes gelangen. Gefährliche Weichmacher wurden auch in Babysöckchen mit ABS-Beschichtung nachgewiesen. Das PVC, aus welchem die Anti-Rutschbeschichtung hergestellt wird, besteht zu 20% aus Weichmachern. Wenn Ihr Kind damit den ganzen Tag läuft und schwitzt, können die extrem giftigen Substanzen leicht in den Organismus gelangen.