Apps für Kinder: Segen oder Fluch?

Die Nutzer von elektronischen Geräten werden jünger und jünger und so ist es auch kein Wunder, dass die Computer-Industrie eine neue Zielgruppe entdeckt hat – die ganz Kleinen.

Wo man früher selbst noch mit Spielsachen gespielt hat, sitzen die Kinder von heute vor diversen Tablets und vertreiben sich damit die Zeit. Dies hat sowohl einige Vorteile, als auch Nachteile.

Denn Tablets bieten aufgrund der vielen verschiedenen Apps eine große Auswahl an Lernspielen oder Übungen, die bei der Entwicklung und Erziehung mithelfen können. Auch zur schnellen Unterhalten können Ipads und Co. eingesetzt werden – noch nie war es einfacher einen Film zu sehen, oder Musik zu hören.

Auf der anderen Seite besteht die Gefahr, dass sich das Kind auf das Tablet fixiert und die anderen Reize der Umwelt nur noch wage wahrnimmt. In diesen Fällen werden Spielzeiten mit anderen Kindern und anderem Spielzeug zur Nebensache, die Fantasie wird nicht gefördert. In solchen Situationen muss man als Elternteil eingreifen und dem Kind ein Leben abseits des Displays zeigen. Man kann auch fixe Tablet-Zeiten festlegen, an die sich das Kind halten muss.